Am Freitag um 20:30 Uhr erwartet der SVG Burgkirchen den 1. EV Weiden. Am Sonntag um 17:15 Uhr tritt die EA Schongau bei den Kelten in der Keltenhalle an.
Noch vier Heimspiele, dann ist die Saison für die Kelten beendet. Vier Spiele, bei denen Burgkirchen noch die Möglichkeit hat, das Tabellenschlusslicht abzugeben. Nach der doch recht erfolgreichen Vorrunde, mit zum Teil auch Glück, läuft es jetzt in der Aufstiegsrunde für das Team von Trainer Petr Zachar überhaupt nicht mehr. Nach dem doch einigermaßen verheißungsvollen Auftakt mit zwei Niederlagen und zwei Siegen aus den ersten vier Spielen folgten dann fünf Auswärtsspiele mit fünf doch zum Teil recht deutlichen Niederlagen. Auch das erste Heimspiel nach 3 Wochen gegen Lindau wurde sehr deutlich verloren. Das Saisonziel „Erreichen der Aufstiegsrunde“ wurde zwar erreicht, zudem mit dem dritten Meistertitel der Landesliga Gruppe Ost in Folge, doch für die Aufstiegsrunde hatte man sich dann doch etwas mehr erhofft. Ziel bleibt jetzt nur noch, in den verbleibenden vier Heimspielen wieder zu Punkten, um auch den Zuschauern noch etwas zu bieten.
Ob der nächste Gegner der Kelten am Freitag, der 1. EV Weiden, bereit ist, die Punkte freiwillig in der Keltenhalle zu lassen, darf bezweifelt werden. Die Mannschaft von Trainer Viktor Proskouriakov war eigentlich auf den Aufstieg programmiert. Mit 28:0 Punkten und 150:20 Toren schlossen sie die Vorrunde der Gruppe Nord ab. Allerdings musste das erfolgsverwöhnte Team am vorletzten Sonntag eine 2:4 Niederlage beim damaligen Tabellenletzten SE Freising hinnehmen. Das war der erste Punktverlust der diesjährigen Saison. Glück für die Oberpfälzer, dass auch der schärfste Konkurrent, der EV Lindau, am Freitag danach in Schongau mit 0:4 die Punkte abgab.
Und genau gegen diese Schongauer Mannschaft müssen die Kelten am Sonntag ran. In Schongau konnten die Kelten beim Hinspiel noch mit 6:2 gewinnen, was für die „Mammuts“ die bislang höchste Heimniederlage in der Aufstiegsrunde bedeutete. Doch mittlerweile befindet sich Schongau auf dem dritten Tabellenplatz mit 8:8 Punkten und 30:38 Toren hinter Lindau mit 18:2 Punkten und Weiden mit 14:2 Punkten.
Für den Trainer der Kelten ist es jetzt wichtig, einfach wieder einmal auf einen einigermaßen gefüllten Kader zurückgreifen zu können. Immer nur mit 11 oder 12 Feldspielern anzutreten geht auf Dauer nicht. Eine Prognose wagt Zachar für das kommende Wochenende nicht. „Schauen wir mal, wie viele Spieler am Freitag und am Sonntag da sind.“ Zumindest sein Sohn David ist nach seiner Sperre von fünf Spielen am Freitag wieder spielberechtigt. Ein Fragezeichen steht jedoch immer noch hinter Kapitän Sven Schkade, der verletzungsbedingt schon beim Spiel gegen Lindau passen musste.
Alfons Bötsch