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Ju-Jutsu: WM Gold in Abu Dhabi

Vom 1. - 4.März fanden in Abu Dhabi die Ju-Jutsu Junioren Weltmeisterschaften statt.  Die Starter des SV Gendorf Burgkirchen glänzten mit einem Mannschaftsgold, Gold für Simon Attenberger und Silber für Toni Schwaiger und Selina Gschossmann.

Simon Attenberger ging in der Klasse der Fighting Männer U21 bis 77kg an den Start. Durch den hohen Trainingsumfang in den letzten Monaten mit Landes- und Bundeskader und die Sondereinheiten mit seinem Heimtrainer Andreas Knebl war Simon in top Form. Die Schulterverletzung vom vergangenen Sommer hatte keine Auswirkungen mehr auf seine Kämpfe. Mit seinem bedingungslosen Kampfstil lies er seinen Gegnern keine Chance.  
Nach einem Freilos traf der Kastler auf den Belgier Dean Overloop, den er bis zum Schluss klar dominierte. Mit einem deutlichen Endstand von 19:1 schickte er ihn in die Trostrunde. Im Halbfinale traf Attenberger dann auf den starken Russen Anzor Akhtakhanov. Gegen ihn fand der 19-jährige Kämpfer kein wirkliches Rezept. Allerdings disqualifizierte sich der Russe durch den Einsatz eines Genickhebels, eine verbotene Technik, selbst. Im Finale stand Attenberger Andei Vacariu (ROU) gegenüber.  Dieser konnte dem jungen Gendorfer allerdings nicht viel entgegensetzen. Mit einem vorzeitigen Sieg durch technische Überlegenheit holte Simon Attenberger die erste Goldmedaille der Meisterschaft für Team D. Bundestrainer Andreas Kuhl und Heimtrainer Andreas Knebl zeigten sich überaus zufrieden mit dem Abschneiden seines Schützlings.

In der Duo-Disziplin standen Antonia Schwaiger und Selina Gschossmann auf der Matte. Für die beiden war es ein harter Kampftag, da sie an einem Tag drei Wettkämpfe zu bestreiten hatten: Zuerst Duo Show gefolgt von Duo Classic und zum Abschluss der Mannschaftswettkampf.
Ihren ersten Kampf in der Disziplin Duo Show gegen Griechenland konnten Selina und Antonia klar für sich entscheiden. Ihre Darbietung mit Charme und Melone überzeugte die Kampfrichter. In der zweiten Runde ging es gegen das österreichische Paar. Mit dem Endstand von 43:43 Punkten ging diese Begegnung letztendlich an das Gendorfer Paar, dank der besseren technischen Bewertung. Im Finale gegen Thailand konnten sie trotz guter Performance nicht mithalten und belegten den 2. Platz. Nach einer nur kurzen Pause folgte der Duo Classic Wettkampf. Seit Januar 2018 gilt in dieser Disziplin ein neues Regelwerk. Statt der vier Serien mit je fünf Angriffen gibt es nur noch drei Serien und jeweils vier Angriffe. Die Angriffe aus der ehemals ersten und zweiten Serie wurden im neuen Regelwerk zusammengefasst. Hier war die spannende Frage, wie gut die Schützlinge von Michael und Anna Neumaier und Andrea Ordner die neuen Regeln bereits verinnerlichen konnten. In ihrem ersten Kampf mussten unsere Mädels Selina und Toni gegen die starken Österreicherinnen antreten. Bis zur letzten Serie waren beide Paare gleich auf. Erst bei den Waffenangriffen konnten die Schülerinnen überzeugen. Sie setzten sich mit 59:58 gegen Österreich durch. Im Halbfinale mussten sie sich dann aufgrund eines Fehlers den Griechinnen geschlagen geben. Somit standen sie im kleine Finale Italien gegenüber. Auch hier mussten sich die Duokas den Gegnerinnen beugen. Damit belegten sie Rang 5 im Duo Classic.

Als Turnierabschluss fand der Mannschaftswettkampf statt, an dem 8 Mannschaften teilnahmen. Pro Mannschaft wurden neben Duo Classic auch je eine Frauenklasse und je zwei Männerklassen sowohl im Fighting als auch im Ne Waza ausgekämpft. Die Mannschaft, die mindestens 4 Begegnungen gewinnen kann zieht eine Runde weiter. Antonia Schwaiger und Selina Gschossmann  vertraten die Disziplin Duo Classic während  Simon Attenberger in der Kategorie  Fighting -77kg ein Teil der Deutschen Mannschaft  war.
Der erste Kampf gegen Griechenland ging klar mit 5:2 an Team Deutschland. Im Halbfinale traf das Team dann auf Russland. Die extrem starke Mannschaft der Russen forderte alle Reserven der deutschen Nationalmannschaft. Erst im letzten Kampf konnte sich Deutschland mit vier Siegen der Finalteilnahme sicher sein. Auch hier ging es extrem knapp zu und die Belgische Mannschaft hatte nach 4 Kämpfen quasi 3 Matchbälle.  Keine der letzten drei Begegnungen durfte für das Deutsche Team verloren gehen. Mit diesem Druck konnten die letzten drei Fighter, unter ihnen auch Simon, gut umgehen und brachten sich Punkt für Punkt ins Spiel zurück und eroberten letztendlich die Goldmedaille im Teamwettkampf.