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Theresa und Simon Attenberger holen Silber bei den German Open in Hanau
Am ersten Oktoberwochenende war es wieder soweit: Ju-Jutsuka aus aller Welt reisten nach Hanau, um sich am weltgrößten Ju-Jutsu Turnier (10 Mattenflächen und über 1.000 Kämpfer ) mit der Weltelite zu messen. Gerade die ausländischen Nationen nutzen die große Kulisse in Hanau, um ihre Athleten einem gewissen Leistungsdruck auszusetzen und um sie auf weitere internationale Veranstaltungen vorzubereiten.
Auch für Theresa Attenberger (U18 -70kg ), die im Juli in den U18 Bundeskader aufgenommen wurde, war es ein letzter Test vor der Junioren WM , die im November in Gent ausgetragen wird. In ihrem Pool setzte sie sich gegen die Niederländerin Naomi de Bruine (15:5), die Polin Agnieszka (17:13) und gegen die Schwedin Johanna Sand (14:0) durch. Nach nur kurzer Erholungszeit musste sie als Poolsiegerin im Finale gegen ihre härteste Konkurrentin Anna Lena Bauer (TG Höchberg) antreten: Theresa Attenberger musste sich der amtierenden Europameisterin dieses Mal geschlagen geben und erreichte den zweiten Platz. Mit drei Siegen gegen Nikola Angelovski (17:13; TG Hanau), Alexander Schmidt (14:0 ; PSV Basdorf ) und Henrik Schwarzkopf (14:0 ; TuS Finkenwerder) zog Simon Attenberger (U15 -45kg) ins Finale ein. Hier traf er auf Alec Hofmann ( KSV Rastatt ), den der junge Kastler schon aus dem Finale der Süddeutschen Meisterschaft kannte. Unterlag er damals noch vorzeitig, konnte SSimon dem Badener diesmal als einziger die volle Kampfzeit aufzwingen, musste sich aber dennoch mit 3:9 geschlagen geben. Der zweite Platz bei 17 Gegnern ist ein toller Erfolg für den SVGB Kämpfer. Matthias Attenberger (U18 -66kg) startete mit einem Sieg gegen den Österreicher Martin Janisch (14:0) in das Turnier. Im zweiten Kampf musste er sich dem Niederländer Mike Lingen mit 8:10 geschlagen geben. In der Trostrunde arbeitete sich der 16 jährige Schüler mit drei Siegen gegen den Niederländer Jimmy Bok ( 12:5), den Belgier Salvatore Caramazza (14:0) und den Bundeskader-athleten Jonas Hillig (14:0) wieder auf Platz 7 vor, bis er im Kampf um Platz 5 wieder auf M. Lingen (NL) traf , dem er ein weiters Mal unterlag. Mit 31 Kämpfern hatte diese Gewichtsklasse das größte Starterfeld – „Platz 7 ist ein achtbares Ergebnis, mit dem man zufrieden sein kann“, so Trainer A. Ofner, „zumal auch nur zwei Deutsche Kämpfer vor dem SVGB Athleten waren“. Max Prossel (U18 -73kg) belegte in einem Feld von 26 Kämpfern Rang 7. Nach einem Auftaktsieg gegen den Österreicher Christian Sachs (18:5) wurde Max von dem Belgier Alexandre Dutrieux in die Trostrunde verwiesen. Dort kämpfte er sich mit drei Siegen gegen Eik Nawicki (Bernau) und Louis Grote (JC Hofheim) und Dawid Medrala (Polen) wieder auf Platz 7 vor, ehe er sich im Kampf um Platz 5 A. Dutieux abermals geschlagen geben musste. Christian Straubinger (U21-69kg) musste sich schon im ersten Kampf dem Niederländer William Van den Brempt geschlagen geben. In der Trostrunde konnte er sich dann gegen den Burghauser Robert Pachnek (14:0) und gegen den Dänen Rick Reitsmo klar durchsetzten, ehe er gegen den Bundeskaderathleten Phillip Karpfinger (JJSC Wallersdorf) verlor – am Ende landete auch Christian auf dem 7. Platz.
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